Initiativen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden Pforzheim
 

Aktuelles aus der ACG Pforzheim


Die nächste Lange Nacht der Kirchen

Die nächste Lange Nacht der Kirchen in Pforzheim ist für den 16. März 2013 vorgesehen.


Offenen Nachmittage starteten am 1. Advent

Am 1. Adventssonntag lud die Altstadtgemeinde ab 14:30 Uhr zum „Offenen Nachmittag“ für Bedürftige ein. Nach dem Auftakt mit Kaffeetrinken gibt es im Gemeindehaus ein gemütliches Zusammensein und als Abschluss dann ein kräftiges Abendessen.

Damit begann die Reihe der Offenen Nachmittage im Winterhalbjahr 2011/2012, die seit vielen Jahren von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden (ACG) organisierte wird. Von Anfang Dezember bis Ende März wechseln sich die christlichen Gemeinden in Pforzheim als Veranstalter ab. Es geht dabei um ein offenes Angebot, bei dem alle kommen können, die in der kalten Jahreszeit eine warme Mahlzeit suchen oder den Sonntagnachmittag nicht alleine verbringen wollen.

„Es haben sich auch diesmal wieder für fast alle Sonntage Gemeinden bereit erklärt, den Offenen Nachmittag auszurichten.“ freut sich Pastor Martin Brusius vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und er ergänzt „In den letzten Jahren sind es zunehmend mehr Menschen geworden, die dieses Angebot dankbar wahrnehmen.“

In vielen Gemeinden kommen über hundert Gäste, sodass teilweise die Grenzen der Kapazität erreicht sind. Beginn ist entweder bereits um 13 Uhr mit dem Mittagessen, dann schließt der Nachmittag um 16:30 Uhr mit dem Kaffeetrinken. Oder er beginnt um 14:30 Uhr bzw. 14:00 Uhr und endet um 18:00 Uhr mit dem Abendessen. In der Vesperkirchenzeit vom 15. Januar bis 12. Februar gibt es keine offenen Nachmittage. Die Übersicht mit den genauen Terminen und Veranstaltungsorten wird am kommenden Sonntag und an den weiteren Sonntagen verteilt, kann aber auch bei Diakonie und Caritas oder in der Suppenküche am Schlossberg abgeholt werden. Am 2. Advent geht es weiter bei der Ev. Kirchengemeinde in Büchenbronn und am 3. Advent in der Markusgmeinde.


Kirche – mitten im Leben

Talk bei Baden-TV auf der Offerta in Karlsruhe zur Ökumene in der Region

Talk bei Baden-TV auf der Offerta in Karlsruhe zur Ökumene in der Region.


Friedensgebet auf dem Pforzheimer Rathausplatz

Gemeinsam vor Gott – so wie ein jeder und eine jede ihn in der jeweiligen Religion versteht – standen Männer und Frauen beim multireligiösen Friedensgebet auf dem Rathausplatz. Vorwiegend dem Christentum oder dem Islam zugehörig beteten sie am 27. Oktober für Frieden und Toleranz, für Gerechtigkeit und Verständnis in der Welt und speziell in der Stadt Pforzheim. Einfühlsam begleitet von Hanim Holz, die auf Instrumenten der Sufi-Musik in die Gebetsstille führte oder vertonte Gedichte sang, sprachen verschiedene Vertreter und eine Vertreterin Gebete oder rezitierten aus ihren heiligen Schriften.

Auf Einladung der Christlich-Islamischen Gesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft christlicher Gemeinden schloss man sich mit diesem Treffen dem dritten Friedensgipfel in Assisi an, der in diesen Tagen eine Vielzahl an Religionen und Konfessionen versammelte.

Dort wollen rund 300 Vertreter der Weltreligionen ein feierliches Bekenntnis zum Frieden ablegen und jeder Instrumentalisierung der Religion und Gewalt im Namen Gottes eine Absage erteilen.

25 Jahre nach dem ersten Assisi-Treffen hat sich die Welt verändert. Damals bestimmten noch die beiden großen Blöcke die Weltpolitik. Nach der Wende in Europa und dem Zerfall der Sowjetunion und der anderen Diktaturen in Osteuropa gab es zu Beginn des Jahrtausends die Terroranschläge des „11. September“, die auch kulturell-religiöse Emotionen auslösten. Und der Irakkrieg, aber auch die religiöse Gewalt in Indien wie in Pakistan oder Westafrika, und zuletzt die „Arabellion“ haben religiöse Kontroversen geschürt.

Das Pforzheimer Friedensgebet begann mit einführenden Worten des Vorsitzenden der Christlich-Islamischen Gesellschaft, Klaus Holz, gefolgt von Pastoralreferent Tobias Gfell, der die Grüße der jüdischen Gemeinde überbrachte und das christliche Gebet sprach. Erfreulich vielfältig waren die Gebete der Muslime. Harun Demirel, der Hodscha der Fatih-Moschee betete mit der Religionsgelehrten Frau Zeynep Sahin und dem Dialogbeauftragten Muhammed Sahin. Danach sprach Hossein Fatimi, der zweite Vorsitzende der Christlich-Islamischen Gesellschaft und anschließend der Präsident der Ahmadiyya Saleem Shahid.

Nach langen Jahren war dieses Pforzheimer Gebetstreffen eine ermutigende Erinnerung an vergangene Friedensgebete. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Begegnungen auch weiterhin im Dialog vertiefen werden.



Wie war die Lange Nacht der Kirchen?

Rückblick in Bildern 2011

Theologisches Nachtcafe im Theater Pforzheim

Theologisches Nachcafe

Dr.Werner Trutwin mit Pfr'in Ruth Nakatenus

Barfüßerkirche

Barfüßerkirche
Barfüsserkirche
Auftritt des "Chörle" aus Dietlingen
Bernhard Kaburek, Leiter des "Chörle" aus Dietlingen
Chor der Chaldäisch-katholischen Gemeinde

Schlosskirche

Schlosskirche
Nachtgebet mit Dudelsack und Flöten in der Schlosskirche

Ministranten von St. Antonius bereiten auf dem Marktplatz das Kerzenkreuz vor

  • Ministranten von St. Antonius bereiten auf dem Marktplatz das Kerzenkreuz vor

Erzieherinnen in St. Bernhard erwarten Kinder zum 'Engelbasteln'

  • Erzieherinnen in St. Bernhard erwarten Kinder zum 'Engelbasteln'

In St. Bernhard berichtet Pfarrer Michael Dederichs über den seligen Bernhard von Baden

  • In St. Bernhard berichtet Pfarrer Michael Dederichs über den seligen Bernhard  von Baden

Denn er hat seinen Engeln befohlen ...

Elisabeth Hauth hatte in St. Bernhard zum Thema „Denn er hat seinen Engeln befohlen ...“ einen Kreistanz vorbereitet.

Man bewegte sich zur Musik von F. Mendelssohn-Bartholdy („Elias“) - immer wieder durch die Rezitation von Engels-Gedichten unterbrochen

  • Man bewegte sich zur Musik von F.

Große Frauen haben viel zu sagen

In der nur durch Kerzenlicht erhellten St. Antoniuskirche las Pfarrer Dr. Johannes Mette unter diesem Motto Texte von Thérèse von Lisieux und Mutter Theresa, während Beatrice Fuhr-Herz passend ausgesuchte Lieder vortrug. Begleitet wurde sie am Saxophon von ihrem Sohn Christopher Herz und von Matthias Feil am Keyboard.

Gulaschsuppe und Tee

  • Gulaschsuppe und Tee

Martin Gehringer mit seinem Team bot in den Pausen vor der Kirche Gulaschsuppe und Tee an, was von den Kirchenbesuchern immer wieder dankbar angenommen wurde.

Harfenmusik aus Lateinamerika

  • Harfenmusik aus Lateinamerika

Um 21.00 Uhr und um 22.00 Uhr war in St. Antonius Harfenmusik aus Lateinamerika zu hören. Seliester Orozco de Schwarz von der Peru-Gruppe begrüßte Angel Dario González  aus Paraguay, der die traditionelle Harfe mit 36 Saiten spielte. Diese Harfe ist ein typisches und weit verbreitetes Instrument in Lateinamerika.

Janick Troes begleitete den Harfenisten auf seinen Congas.

Besonders beeindruckend war ‚El Condor pasa’, das bekannte Lied über den Kondor und seine beeindruckenden Flüge hoch über den Anden Südamerikas als Symbol für die Freiheit.

Das Nachtgebet der Kirche

Zum Abschluss sangen um 23.00 Uhr in St. Antonius Pfarrer Dr. Johannes Mette, Pfarrer Michael Dederichs und der Gemeindepraktikant Frank Schlesinger abwechselnd mit den Gläubigen die ‚Complet’, das Nachtgebet der Kirche - ein besonderes Erlebnis, da diese Gottesdienstform in Pfarrkirchen nur selten gefeiert wird, wohl aber täglich in den Klöstern.

  • Complet

Kerzenkreuz auf dem Marktplatz

  • Kerzenkreuz auf dem Marktplatz


Insgesamt 5000 Streichholzschachteln wurden in Handarbeit von Jung und Alt präpariert und über die Gemeinden verteilt

Foto: Ketterl

PFORZHEIMER ZEITUNG, NUMMER 52 FREITAG, 4. MÄRZ 2011

haben Jörg Wiskandt (rechts) und Tobias Gfell ausgetüftelt: Die Körner
auf der Oberfläche der Brötchen sollen eine Mondsichel darstellen.

Foto: Seibel

PFORZHEIMER ZEITUNG, NUMMER 28 FREITAG, 4. FEBRUAR 2011